Was ist der Unterschied zwischen RHEXA, REA und Ghidra?
REA (morluto/rea, MIT) ist das Original der Agentenschicht, Ghidra (NSA, Apache 2.0) das
Original der Analyse-Engine. RHEXA führt beide zu einem Produkt zusammen: Die Agentenschicht wird
weiterentwickelt, und Ghidra ist als eigenständig gepflegte, headless Rhexa Engine
fest integriert. RHEXA ist unabhängig und wird von den Originalprojekten nicht unterstützt.
Hieß das Projekt nicht RHEA?
Ja, bis Oktober 2026. Weil es ähnliche Marken gibt, heißt es jetzt RHEXA (Retargetable Headless
EXecutable Analyzer, die Langform bleibt). Die alte Adresse rhea.janda.io leitet hierher um.
Muss ich Ghidra separat installieren?
Nein. rhexa engine install lädt die Rhexa Engine als geprüftes Archiv; nur ein JDK 25
müssen Sie selbst mitbringen. Ein eigenes Ghidra über GHIDRA_INSTALL_DIR ist nur noch eine
Option für Entwickler.
Warum gibt es keine grafische Oberfläche?
RHEXA ist für KI-Agenten gebaut, die Antworten und Belege brauchen, keine Fenster. Die Swing-Oberfläche
von Ghidra ist deshalb entfernt; das spart Startzeit, Speicher und Angriffsfläche. Eine
schlanke Weboberfläche ist für Phase 5 geplant.
Mit welchen Agenten funktioniert RHEXA?
Mit MCP-fähigen Agenten, etwa Claude Code, Codex, Cursor oder Gemini CLI. Getestet wird
fortlaufend mit Claude Code.
Werden meine Programme in die Cloud geschickt?
RHEXA analysiert lokal und überträgt nichts. Der KI-Agent sendet allerdings Ihre Fragen und die
Ergebnisse, die er liest, an seinen Modellanbieter. Prüfen Sie, ob das für Ihre Ziele zulässig ist.
Wird das untersuchte Programm ausgeführt?
Bei statischer Analyse nie. Nur ausdrückliche Laufzeitwerkzeuge führen Code aus; der
Werkzeugvertrag weist das aus.
Darf ich jedes Programm analysieren?
Reverse Engineering ist rechtlich geregelt, etwa durch Lizenzbedingungen und das Urheberrecht.
Analysieren Sie nur Software, für die Sie berechtigt sind, und lassen Sie sich im Zweifel beraten.
Diese Seite ist keine Rechtsberatung.
Warum Java 25?
Java 25 ist die aktuelle Version mit Langzeitunterstützung. Die Engine ist darauf gebaut und
getestet; ältere Versionen werden nicht mehr unterstützt.
Was kostet RHEXA?
RHEXA beruht auf Open-Source-Software. Kosten entstehen durch den KI-Agenten und dessen Modellnutzung.
Wann erscheint die erste installierbare Version?
Die Auslieferung als Paket mit Engine-Installation ist für Roadmap-Phase 2 (Februar bis März 2027)
geplant. Den aktuellen Stand zeigt die Roadmap.